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EPILEPSIEN - FRAGEN UND ANTWORTEN
Unkenntnis und Vorurteile über Epilepsien machen auch heute noch vielen Epilepsiekranken zu schaffen. Epilepsien sind in der Vorstellungswelt vieler noch von Geheimnissen, Scheu, Ängsten und Entsetzen geprägt. Zwischen dem derzeitigen Wissen über die Erkrankung und ihre Behandlung und den zum Teil noch antiken Denken vieler Menschen klafft oft eine gewaltige Lücke. In der Sprechstunde des Arztes ist nicht immer Zeit, alle Fragen ausführlich zu erörtern. Einige Fragen fallen dem Kranken oder seinen Angehörigen zudem erst zu Hause wieder ein. Schließlich ist es auch nicht einfach für diejenigen die beruflich mit Epilepsiekranken zu tun haben, sich rasch und allgemeinverständlich über die Fakten zu informieren. Diese Lücke möchte das vorliegende Taschenbuch schließen. 194 gesammelte Fragen von Epilepsiekranken bzw. ihren Angehörigen werden beantwortet. Damit bietet sich eine praktische Hilfe bei der Bewältigung der vielfältigen Probleme und eine Anleitung zur Selbsthilfe. Die Themen reichen von der Erkrankung und ihren Langzeitfolgen über Art, Nutzen und Risiko verschiedener Behandlungsverfahren bis hin zu psychischen Problemen und sozialen Schwierigkeiten. |
 W.ZUCKSCHWERDT VERLAG ISBN 3-88603-545-x |
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KOPFKORREKTUR ODER DER ZWANG GESUND ZU SEIN Ein behindertes Kind zwischen Therapie und Alltag
Ärzte und Therapeuten stellen die verunsicherten Eltern und Angehörigen behinderter Kinder oft auf eine harte Probe. Das gefährdete Leben des Kindes wird von Geburt an medizinischen Weltbildern unterworfen. Der Arzt schlägt Behandlungsmaßnahmen vor, und die Eltern müssen stellvertretend für ihre Kinder Entscheidungen größter Tragweite fällen. Praktisch geht es dabei zumeist um bloße Zustimmung. Was aber, wenn sich die Angehörigen im Bewußtsein ihrer besonderen Verantwortung sachkundig machen und in größerer Selbständigkeit entscheiden wollen?Kopfkorrektur ermutigt zu diesem Schritt. Persönliche Erfahrungen mit Karline, einem schwer behinderten Mädchen, begründen die Abkehr der AutorInnen von einer Gesundheitsvorstellung, die das Leiden der Kinder ghettoisiert. Kopfkorrektur plädiert für das Wagnis, hirngeschädigte Menschen ihr eigenes Leben entdecken und führen zu lassen.
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 ROTBUCH VERLAG ISBN 3-88022-063-8 |
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EPILEPSIE IM KINDESALTER Eine interdisziplinäre Aufgabe
Der Titel dieses Buches formuliert eine Sichtweise des therapeutischen Vorgehens, die bis jetzt in der einschlägigen Fachliteratur zu kurz gekommen ist. Es gibt zwar neben einer unübersehbaren Anzahl von medizinischen Arbeiten zur Epilepsie auch einige Bücher mit einem vorwiegend pädagogischen Schwerpunkt, eine gleichberechtigte Gegenüberstellung und Beschreibung der Epilepsiebehandlung aus medizinischer, psychologischer und sozialarbeiterischer Sicht fehlt allerdings gänzlich. Während meiner Beschäftigung mit inderdisziplinären Fragestellungen wurden mir schnell die zahlreichen Widerstände deutlich, die ein solches Vorgehen mit sich bringt. Um so erfreulicher war die ermutigende Unterstützung des Verlages Dietmar Klotz, von Kollegen, Freunden und von so mancher betroffenen Familie, ohne deren Hilfe ich wahrscheinlich nie den Mut zur Veröffentlichung dieser Arbeit gefunden hätte. Aber auch den Fachkräften, die meinen Gedanken mit Kritik, Empörung und Befremden begegneten, schulde ich Dank. Ohne diese Reaktionen hätte ich nicht gemerkt, daß ich mich auf einem noch immer nur wenig akzeptierten Weg befand. Für die kritische Teilnahme an meinen Ideen, für die Überprüfung meiner Hypothesen und die Ermutigung, den eingeschlagenen Weg einzuhalten, bedanke ich mich besonders bei den Kollegen Anette Schön, Michael Ruh, Thomas Armbruster, Andres Hatalak, Werner Seithe sowie bei Frau Dirr und Frau Ostern-Euba. Für das Anfertigen einiger Abbildungen sei Herrn Deniz Kuranel gedankt. Mein besonderer Dank gilt aber vor allem den Anfallskranken un deren Familien, die mir durch ihre alltäglichen Erfahrungen die Notwendigkeit einer interdisziplinären Zusammenarbeit so deutlich zeigten.
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 VERLAG DIETMAR KLOTZ ISBN 3-88074-240-5 |
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EPILEPSIE UND KINDERWUNSCH 2., aktualisierte und erweiterte Auflage
Viele Epilepsie-Patientinnen wünschen sich ein Kind, sind aber unsicher, ob ihre Erkrankung mit besonderen Risiken für sie selbst oder ihr Kind verbunden ist. In dieser Situation erwartet die Patientin von ihrem behandelnden Arzt kompetente Antworten auf eine Reihe von Fragen : - Ist die Einnahme von Antiepileptika in der Schwangerschaft gefährlich? - Besteht Gefahr für das Ungeborene während eines Anfalls in der Schwangerschaft? - Kann das Kind normal entbunden werden? - Kann die Erkrankung an das Kind weitergegeben werden? - Gehen die Antiepileptika in die Muttermilch über? Ist das Stillen für das Neugeborene schädlich?
Neue Erkenntnisse zum Thema Epilepsie, Schwangerschaft und Vererbung sowie die Einführung neuer Antiepileptika machten es erforderlich, eine zweite, überarbeitete und aktualisierte Auflage dieses Buches zu veröffentlichen. Dieses Taschenbuch informiert anschaulich und kurz darüber, was bei der Beratung und Behandlung von Epilepsie-Patientinnen mit Kinderwunsch zu beachten ist. In zwölf Kapiteln werden die Themen Fertilität, Kontrazeption, Schwangerschafts- und Epilepsieverlauf, Neugeborenes, Wochenbett, Stillzeit, mögliche Fehlbildungen und Entwicklungsstörungen, Vererbung und Behandlung mit Antiepileptika während der Schwangerschaft und Stillzeit behandelt. Vor jedem Kapitel sind der besseren Übersicht wegen die wichtigsten Inhalte in tabellarischer Form zusammengefaßt. Ein hilfreiches Handbuch, nicht nur für Neurologen, die Epilepsie-Patientinnen mit Kinderwunsch beraten, sondern auch für Gynäkologen, die die Patientinnen in der Schwangerschaft begleiten.
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 BLACKWELL WISSENSCHAFTS-VERLAG ISBN 3-89412-466-0 |
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MIT EPILEPSIE LEBEN Aspekte beruflicher und sozialer Integration von Menschen mit Epilepsie
Nach wie vor beschwört der Begriff “Epilepsie” diskriminierende Vorurteile. Häufig werden Menschen mit einer Epilepsie nicht als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft anerkannt, wichtige soziale und berufliche Fähigkeiten werden ihnen in der Regel abgesprochen. Dies gilt nicht nur für die breite Öffentlichkeit, sondern auch für Fachleute, die in ihrem beruflichen Alltag u.a. auch mit anfalllskranken Menschen zu tun haben. Mit dem vorliegenden Buch, das aus einem Workshop-Programm des Projektes “Zur Verbesserung der Rehabilitations- und Wiedereingliederungschancen von Epilepsiepatienten in der Region” - duchgeführt im Kontext des Nordrhein-Westfälischen Forschungsverbundes Public Health - hervorgegangen ist, wird vor allem Praktikern auf dem Gebiet der Rehabilitation/Integration anfallskranker Menschen, aber auch Menschen mit einer Epilepsie, Studierenden und Lehrenden, die sich im Rahmen ihrer Tätigkeiten mit der Epilepsie beschäftigen, ein Überblick darüber gegeben, mit welchen beruflichen und sozialen Problemen anfallskranke Menschen zu tun haben, wie anfallskranke Menschen heute leben und was getan werden kann und getan wird, um deren berufliche und soziale Integration zu verbessern.
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 KLENKES VERLAG ISBN 3-921955-23-8 |
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NEBENWIRKUNGEN VON ANTIEPILEPTIKA
Allein in Deutschland leiden 400 000 bis 800 000 Menschen unter Epilepsien. Fast alle diese Patienten erhalten antiepileptische Medikamente. Patienten und deren Angehörige, aber auch Ärzte, sind angesichts möglicher unerwünschter oder gar bedrohlicher Effekte von Antiepileptika häufig verunsichert. Die Unsicherheit wird durch die rasch aufeinanderfolge Einführung neuer Medikamente verstärkt. Hier ist schnell zugängliche und präzise Information nötig. Mit diesem Nachschlagwerk erhalten Ärzte und Betroffene einen aktuellen und umfassenden Überblick über das Nebenwirkungsspektrum von Antiepileptika. Dabei werden nicht nur die etablierten, sondern auch alle neuen Antiepileptika, dis bislang in deutchsprachigen Ländern zugelassen sind, beschrieben.
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 BLACKWELL WISSENSCHAFTS-VERLAG ISBN 3-89412-326-5 |
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EPILEPSIE Informationen in Texten und Bildern für Betroffene, Angehörige und Interessierte
Dieses Buch hat die Aufgabe, über die Epilepsien zu informieren. Es richtet sich nicht an Fachleute sondern an Menschen, die aufgrund unvorhergesehener Umstände dieser Erkrankng gegenüberstehen und Informationen benötigen, um als Betroffene, Angehörige, Betreuer, Lehrer oder Nachbar angemessen mit der Erkrankung oder den Erkrankten umgehen zu können. Dieses Buch ist daher kein Patientenratgeber. Eine Beratung sollte von einem Facharzt durchgeführt werden, der auch die persönliche Situation des Ratsuchenden berücksichtigen kann. Die Informationen in diesem Buch können Voraussetzung dafür sein, dass die “richtigen” Fragen gestellt werden und der gegebene Rat verstanden wird.
Vorwort: Epilepsie ist die häufigste Krankheit des Gehirns. Obwohl das so ist, wird sie kaum öffentlich diskutiert, und es bestehen bei den Nicht-Erkrankten viele Vorurteile und Ängste, die durch fehlende Informationen verursacht sind.
In dem Buch werden Erscheinungsformen, Erkennung, Ursachen und Behandlung der Epilepsien erläutert, und es werden Probleme angesprochen, die für Betroffene daraus entstehen, dass ihnen im Alltag Ablehnung entgegengebracht wird. In allen Kapiteln wird versucht, den heutigen Wissensstand über die Epilepsien darzustellen. Dabei wird mehrfach deutlich, dass noch ein großer Forschungsbedarf besteht. Bei der Darstellung komplizierter medizinischer Sachzusammenhänge waren Vereinfachungen vielfach notwendig. Im Zweifelsfall erschien uns bessere Verständlichkeit wichtiger zu sein als wissenschaftliche Exaktheit und Vollständigkeit. Zu weitergehenden Informationen sei deshalb auf die im Anhang genannte Literatur und auf verschiedene Fachinstitutionen verwiesen.
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 NOVARTIS PHARMA VERLAG ISBN 3-933185-49-1
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DER EPILEPSIEKRANKE Ratgeber für den Kranken, seine Familie, für Lehrer, Erzieher und Sozialarbeiter
Prof. Dr. med. Ansgar Matthes (*1924) und Prof. Dr. med Rolf Kruse (*1928), beide erst Dozenten, dann Professoren der Universität Heidelberg und zusammen viele Jahre Leitende Ärzte am Südwestdeutschen Epilepsiezentrum Kork/Kehl, waren nacheinander Präsidenten der Deutschen Sektion der Internationalen Liga gegen Epilepsie. In den letzten Jahren wurde im Kampf gegen die Krankheit Epilepsie viel erreicht, aber immer noch sind zahlreiche Vorurteile in weiten Kreisen der Bevölkerung wirksam. Immer noch gibt es Menschen, die die Epilepsie für eine unheilbare, erbliche Geisteskrankheit halten. Unwissenheit und Aberglaube sind Wurzeln für die Diskriminierung der Kranken. Dieser Ratgeber gibt zuverlässige Informationen über die Epilepsie, ihre Ursachen und ihre Erscheinungen in allen Altersstufen, er räumt Vorurteile und Mißverständnisse aus und stärkt die begründete Hoffnung auf Besserung oder Heilung. Das Buch gibt dem Kranken, seiner Familie und den Behandelnden praktische Antwort auf die Frage: Wie soll man sich bei Anfällen verhalten? Sind sie gefährlich? Wir wird der weitere Verlauf sein? Welchen Arzt soll man aufsuchen? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Was können Kranke und Angehörige zur Behandlung selbst beitragen? Welche beruflichen und sozialen Probleme entstehen? Welche Hilfen bieten Gesetzgeber, Krankenkassen und Epilepsiezentren? |
 TRIAS VERLAG ISBN 3-89373-005-2 |
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SELBSTKONTROLLE EPILEPTISCHER ANFÄLLE
Ein verhaltensmedizinischer Ansatz zur Selbstkontrolle epileptischer Anfälle bei Jugendlichen und Erwachsenen Das vorliegende Buch basiert auf einer Studie zur Anfallselbstkontrolle bei Epilepsien, die von der “Berlin-Forschung” gefördert wurde. Es konnten 20 jugendliche und erwachsene Patienten verhaltenstherapeutisch betreut werden. Nebem dem theoretischen Hintergrund dieses verhaltensmedizinischen Therapieansatzes wird auch die praktische Arbeit mit den Patienten ausführlich in 10 Behandlungsverläufen beschrieben.
Das Buch wendet sich an aufgeschlossene Ärzte und Psychotherapeuten sowie an interessierte Patienten. Ziel ist, eine produktive Diskussion anzuregen und die gegenwärtige Epilepsietherapie um den Ansatz der Anfalls-Selbstkontrolle zu erweitern. |
 PABST SCIENCE PUBLISHERS ISBN 3-933151-86-4 |
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EPILEPSIE BEI KINDERN: WIE IHRE FAMILIE DAMIT LEBEN LERNT
Was Epilepsie ist - Wie der Arzt untersucht u. behandelt - So nutzen Sie die besten Chancen für ihr Kind Finden Sie den besten Weg für Ihr Kind. Eine der häufigsten chronischen Erkrankungen.Fast 1 Mio. Menschen leidet in Deutschland an Epilepsie. Meistens tritt der erste Anfall im Kindes- oder Jugendalter auf. Informieren Sie sich jetzt über Epilepsie und ihre verschiedenen Formen. Lesen Sie alles über mögliche Ursachen und Auslöser für Anfälle. So wird ihr Kind wieder frei von Anfällen. Dieses Buch erklärt Ihnen die unterschiedlichen Anfalls-Arten und ihrer besonderen Erkennungs-Merkmale. Dazu erhalten Sie ausführliche Informationen über die wichtigsten Untersuchungs- und Behandlungsmethoden. Dieses Buch erklärt Ihnen auch die Wirkung von speziellen Epilepsie-Medikamenten und sagt Ihnen, wann eine Operation sinnvoll ist. Nutzen Sie in jeder Situation den praktischen Rat. Für den Alltag bietet Ihnen dieses Buch viele wertvolle Tips. So finden Sie genau erklärt, wie Sie sich bei einem plötzlichen Anfall richtig verhalten. Außerdem zeigt Ihnen das Buch, was in Kindergarten, Schule, Sport und Freizeit das Beste für Ihr Kind ist. Lernen Sie, wie Sie und Ihre Familie die Epilepsie gut in den Griff bekommen. Die vielen typischen Fall-Geschichten helfen Ihnen dabei. So fühlt sich Ihr Kind trotz seiner Krankheit überall angenommen und verstanden.
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 TRIAS VERLAG ISBN 3-89373-528-3 |
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EPILEPSIE: ANTWORTEN AUF DIE HÄUFIGSTEN FRAGEN Hilfreiche Informationen für Betroffene und Interessierte
Gewinnen Sie Mut. Rund 800 000 Epilepsie-Kranke gibt es im deutschsprachigen Raum. Die Ursache der Erkrankung ist in vielen Fällen unbekannt. Wie sich mit einer Epilepsie das Leben gestalten läßt, zeigt Ihnen dieser Ratgeber. Kompakte Informationen von Experten. Der Autor, Dr. Günter Krämer, ist Medizinischer Direktor einer Epilepsieklinik. Er beantwortet Ihnen hier leicht verständlich alle Fragen, die sich nach der Diagnose stellen. Anschaulich informiert er Sie über die neuesten Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten. Außerdem finden Sie praktische Empfehlungen zu Beruf, Freizeit, Familie und vielem mehr. Ideal auch zum Nachschlagen. Das Buch ist im übersichtlichen Frage-Antwort-Stil strukturiert. So finden Sie rasch genau die Informationen, die Sie brauchen. Die Antworten sind klar und leicht verständlich formuliert. Auch ohne vorheriges Wissen bekommen Sie so gezielt Auskunft zu einem bestimmten Thema. Schlagen Sie auch zwischendurch bei auftauchenden Fragen hier einfach nach.
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 TRIAS VERLAG ISBN 3-89373-442-2 |
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EPILEPSIE Vom Anfall bis zur Zusammenarbeit
Die Diagnose Epilepsie schreckt und ängstigt : Der Patient sieht eine Zukunft voller Einschränkungen in Ausbildung, Beruf, Freizeit und Partnerschaft vor sich. Werden künftig Arztbesuche, Medikamente oder gar Krankenhausaufenthalte das Leben bestimmen? Nein, so muß es nicht sein. Es gibt auch bei einer Epilepsie eine Vielzahl von beeinflußbaren Faktoren, an denen Hilfe ansetzen kann, Hilfe, die aber immer die Mithilfe des Kranken braucht. Dieses Buch zeigt, daß die Patienten bei der Beherrschung und Besserung der Krankheit entscheidend mitwirken können. Nur bei wenigen Krankheiten hängen Behandlungserfolge und Zusammenarbeit zwischen Helfern und Hilfesuchenden so eng zusammen wie bei der Epilepsie. Für beide Gruppen ist dieses Buch geschrieben. Es informiert – für alle verständlich – über den modernen medizinischen Wissensstand auf dem Gebiet der Epilepsien, über ihre Erscheinungsformen, über Diagnose und Therapiemöglichkeiten. Es beantwortet die Kernfrage : Wie und was können die Patienten zur erfolgreichen Behandlung ihrer Epilepsie beitragen? Das betrifft nicht nur die medizinische Behandlung, sondern auch die Bewältigung des Alltags, das Ergreifen und Nutzen von Hilfsangeboten sowie die Weichenstellungen für einen Beruf. Der zweite Teil des Buches weist Wege zu den jeweils zuständigen Stellen, klärt über rechtliche Fragen und finanzielle Ansprüche auf und erläutert die Chancen für eine soziale und berufliche Rehabilitation.
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 BLACKWELL WISSENSCHAFTS-VERLAG ISBN 3-89412-145-9 |
EPILEPSIE ALS BIOGRAPHISCHE KONSTRUKTION Eine Analyse von Erkrankungs- und Gesundungsprozessen anfallserkrankter Menschen anhand erzählter Lebensgeschichten
«Das Gesündeste ist eigentlich die Krankheit»”¹. Diese Aussage einer Patientin muß angesichts «biomedizinischer» Konzeptionen von Krankheit und Gesundheit als pure Provokation oder laienhafter «Unsinn» empfunden werden. Ist es doch das Anliegen der Medizin den psychischen oder somatischen Defekt «Krankheit» durch einen gezielten symptomorientierten «Eingriff» zu eliminieren und auf diesem Wege durch die Beseitigung des Symptoms Gesundheit herzustellen. Die Abwesenheit von Krankheit wird damit zum zentralen Kriterium der Gesundheit apostrophiert (vgl. Krumenacher 1988, 74ff). Darüber hinaus ist das Thema Gesundheit zu einem herausragenden gesellschaftlichen Thema dieses Jahrzents geworden. Begriffe wie «Gesundheitsförderung», «Gesundheitskasse», «Gesunde Städte», «Gesundheitsberatung», «Gesundheitswissenschaten» und viele andere ließen sich ergänzen, haben Furore gemacht und dokumentieren die Ausrichtung gesellschaftlicher Zusammenhänge auf unterschiedliche Qualitäten einer Gesundheitsdefinition (vgl. Göpel & Schneider-Wohlfahrt 1994, 11). Angesichts solch einer massiven Ausrichtung auf die Bewältigung von Krankheit und Schaffung von Gesundheit wirkt die oben zitierte Aussage einer Patientin geradezu grotesk. Wie kann die Krankheit als das Gesündeste im Leben vorgetragen werden, wo doch das medizinische und gesellschaftliche Bemühen gänzlich auf die Vermeidung und Behandlung von Krankheit ausgerichtet ist? Die Äußerung der Patientin als eine Unrichtigkeit abzutun, würde allerdings die in dieser Formulierung steckende Provokation voreilig glätten. Das, was vordergründig als laienhafter «Unsinn» bewertet werden könnte, erweist sich bei einem genaueren Blick als «sinnhafter Ausdruck» eines erkrankten Subjekts. Die Anerkennung einer Bedeutung und Sinnhaftigkeit in dieser Aussage fordert allerdings ein Umdenken in tradierten Vorstellungen von Gesundheit und Krankheit.
¹ Zitiert nach Blankenburg 1986, 108. |
 DONAT VERLAG ISBN 3-924444-98-6 |
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EPILEPSIE 100 PRINCIPES DE BASE
L’épilepsie est, dans les pays européens, l’affection neurologique la plus fréquente, après les céphalées. Dans les pays industrialisés, on compte 6 à 8 cas pour 1000 habitants, avec 40 à 50 nouveaux cas par an pour 100.000 habitants. Sa fréquence explique que nombre de médecins soient confrontés à la prise en charge d’un patient épileptique : les neurologues, les psychiatres mais aussi les généralistes, les internistes, les pédiatres et bien d’autres spécialistes.
L’ouvrage « EPILEPSIE » de W.H. THEODORE et R.J. PORTER n’est pas un simple manuel sur le sujet ; c’est un livre très pratique qui expose les 100 principaux points d’une importance fondamentale pour le diagnostic et la prise en charge de cette fréquente affection. L’exposé de chacun des principes développés est toujours exhaustif, précis et parfaitement explicite ; il prend en compte les acquis, tant diagnostiques que thérapeutiques, les plus récents et les données les plus actuelles de la littérature. A titre d’exemple, citons : « la plupart des crises généralisées tonico-cloniques sont secondaires à un autre type de crises », « confondre absences et crises partielles complexes est une erreur diagnostique majeure », « il faut augmenter les doses de plénytoïne par paliers très faibles », « les taux plasmatiques doivent être au maximum de la fourchette thérapeutique en cas d’épilepsie réfractaire », etc… En 200 pages, les auteurs traitent de tous les problèmes posés par le patient épileptique depuis la recherche des causes jusqu’aux traitements et aux aspects psychosociaux de la maladie, en passant par l’étude des diverses formes de la maladie, l’évaluation des nouvelles thérapeutiques médicales et chirurgicales, etc…
L’index exhaustif, la table des matières très détaillée, la conception originale avec un découpage en 100 principes fondamentaux font de ce livre un outil unique et irremplaçable pour la prise en charge quotidienne des patients épileptiques.
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 FLAMMARION ISBN 2-257-10321-1 |
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L’ENFANT FOUDROYÉ Comprendre l’enfant épileptique
Il y a, en France, des dizaines de milliers d’enfants épileptiques. Pour les soigner, on dispose de traitements très spécifiques, essentiellement des médicaments, dont l’efficacité pourrait être accrue si l’on tenait compte du bouleversement que cette maladie neurologique provoque dans la vie intellectuelle et affective de l’enfant.
Tel est l’objet de ce livre où, s’appuyant sur sa longue expérience de praticien, René Soulayrol dévoile, dans ses multiples facettes, le fonctionnement psychologique de l’enfant épileptique et les efforts d’adaptation que celui-ci fournit pour mieux vivre, en dépit de sa maladie, avec ses parents, à l’école, en société.
Professeur honoraire de psychiatrie de l’enfant à la faculté de médecine de Marseille, René Soulayrol a été chef du service de pédopsychiatrie de l’hôpital Sainte-Marguerite à Marseille, où, pendant trente-cinq ans, il a animé une consultation vidéo de psychopathologie de l’enfant épileptique et de sa famille. Il a par ailleurs longtemps travaillé comme consultant au Centre Saint-Paul de Marseille. |
 EDITIONS ODILE JACOB ISBN 2-7381-0664-1 |
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COMMENT VIVRE AVEC UN EPILEPTIQUE? L’enfant, l’adulte.
Dernière maladie tabou, l’épilepsie atteint, en France, 500 000 personnes, enfants et adultes. Comment « Vivre avec » un épileptique, se comporter avec ce malade « pas comme les autres »? Problème d’autant plus difficile que l’ignorance et les fausses idées règnent à son sujet. Pour la première fois, un livre répond à toutes les questions, même les plus délicates, posées par la maladie. Cet ouvrage collectif, présenté par le Dr. Jallon, écrit par des parents, des époux, des chefs d’établissement, est le fruit d’expériences quotidiennement vécues. Guide pratique, psychologique, social, il aidera en tous domaines les accompagnants les plus désemparés.
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 EDITIONS JOSETTE LYON ISBN 2-906757-64-0 |